Die AfD und der Antisemitismus der Anderen.

„Die AfD ist ganz aktiv dabei, ihr Gift in die Mitte, in die Breite der Gesellschaft zu streuen.“

Josef Schuster, Zentralrat der Juden in Deutschland, Monitor 27. Mai 2021

Die rechte Kampagne vom „importierten Judenhass“

Das politische Magazin MONITOR berichtete am 27.05.2021:
»Judenfeindliche Hasstiraden auf deutschen Straßen haben zuletzt ein Schlaglicht auf Antisemitismus unter Muslim*innen in Deutschland geworfen. Die AfD und die extreme Rechte sprechen pauschal von einem importierten islamischen Antisemitismus, der viel gefährlicher sei als Antisemitismus in der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Eine Instrumentalisierung ausgerechnet von jener Partei, in der mehrfach der Holocaust relativiert wurde und in der antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet werden.

Josef Schuster, Zentralrat der Juden in Deutschland: „Es zeigt sich eigentlich wieder, dass die AfD alles auf ein Thema konzentriert und dabei völlig ausblendet, dass für antisemitische Vorgänge – nicht die, die wir in der vergangenen Woche gesehen haben, aber in den Wochen davor, und ich befürchte auch wieder in Zukunft sehen werden – die politisch Rechte die Verantwortung trägt. Und dass die AfD hier als ein Katalysator eine Rolle spielt, steht außer jedem Zweifel.“

„Die AfD ist ganz aktiv dabei, ihr Gift in die Mitte, in die Breite der Gesellschaft zu streuen. Und wenn man das nur subtil genug macht – und das ist auch das Bestreben, in meinen Augen, der AfD – wenn man nur das subtil genug macht, dann setzt sich das schon in der Mitte der Gesellschaft fest.“«

MONITOR, Sendung vom 27. Mai 2021

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